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18.01.2008 » ENDLICH! -> Dutzend statt Doppelpack!

Ich treffe wieder Achtung Liebe - und veröffentliche die neue CD „12 Meistertitel“Nach dem Erfolg meines ersten Albums „Toni walk on 9“ bringe ich im EM-Jahr eine neue CD „12 Meistertitel“ in die Regale, die ich wieder mit dem jungen Wiener Popduo „Achtung Liebe“ eingespielt habe. Auf der CD, die sich aber nicht nur mit dem Thema Fußball beschäftigt, findet sich auch eine kleine, aber feine musikalische Sensation: Ein Duett mit meinem ehemaligen Vorbild „Goleador“ Hans Krankl.


Nachdem ich bereits mit den Bands „Fabulöse Thekenschlampen“ und „Achtung Liebe“ zwei Scheiben in die Charts brachte, erfolgt nun meiner nächster Lauschangriff auf die Lautsprecherboxen in Österreich und Deutschland: „12 Meistertitel“ ist der augenzwinkernd-selbstbewusste Titel der neuen CD, die ich in den vergangenen Monaten in Wien einspielte. Ehrliche, erdige und mit Leidenschaft interpretierte Pop- und Rocksongs, in denen Biografisches aus meinem Leben selbstverständlich nicht zu kurz kommt. Zum Beispiel im treibenden Opener „Serwas griaß Eich“, in dem ich meinen Vater für die zwar immer gleiche, aber eben auch immer liebevolle Begrüßung in Kindheitstagen dankt. Ebenfalls unstrittig Erlebtes hat die Nummer „Walzer, Polka, Boogie, Jive“ zum Inhalt, in der es um mein zweitliebste geht.
Im Song „Fanpost“ komme ich auf die oft überraschenden Briefe zu sprechen und zu singen, die auf meinem Tisch landen - wenn zum Beispiel „Susi aus Mödling schreibt: ich sei der einzig Wahre, was Sie an mir vermisst, das sind die grauen Haare.“ Auf den Balladen „Engel“ und „Leiwande Partie“ zeige ich, dass ich auch sanfte, nachdenkliche Töne zielsicher verwandle.Wer sich im Jahr der Fußball-Europameisterschaft ein reines Fußball-Album erwartet hat, irrt also - kommt aber dennoch auf seine Kosten: Im bedächtigen „Der letzte macht das Flutlicht aus“ singe ich darüber, wie wichtig im Fußball gerade nach diversen Nackenschlägen der unbeirrte Glaube an das eigene Leistungsvermögen ist - und mache so quasi im Vorbeigehen der Österreichischen Nationalelf Mut, die viele schon vor dem ersten Anpfiff angeschrieben haben. Mit dem „Fußballwalzer“ bereite ich die kickende Zunft im ¾-Takt auf das bevorstehende Großereignis vor.


Und das Mitsing-Freundliche „Phrasenschwein“ nimmt Anleihen an einer deutschen Fußball-Talkshow, in der die Studiogäste bei der Verwendung besonders abgedroschener Floskeln zur Strafe Euromünzen in ein Sparschwein gleichen Namens stecken müssen. Emotionaler Höhepunkt des Albums ist hingegen zweifelsohne das Duett mit Hans Krankl. Mit einer erfrischenden Cover-Version des Danzer/Ambros Titels „Zwa wia mia zwa“ wird nicht nur dem im vergangenen Jahr verstorbenen Georg Danzer Referenz erwiesen, sondern auch der eindrucksvolle Beweis erbracht, dass unter außergewöhnlichen Bedingungen sogar Violett und Grün bestens harmonieren.

TONI liess es polstern!